Bisheriger Wärmelieferant war die Futtertrocknungsgenossenschaft Ruderatshofen eG mit Ihrem Biomasseheizkraftwerk in Ruderatshofen.

Seit April 2012 versorgt sich die Fernwärme Marktoberdorf selbständig und unabhängig mit Wärme.

Möglich wurde dies durch Investionen in neue Wärmeerzeugungsanlagen sowie durch die Übernahme bestehender Anlagen aus städtischen Einrichtungen.

Konkret sorgen nun 7  Blockheizkraftwerke (BHKWs), 2 Pelletkessel, 2 Gaskessel und 1 Ölkessel für die notwendige Wärme im Netz. Darüberhinaus produziert die Fernwärme nun auch Strom – der Betrieb von Blockheizkraftwerken macht dies möglich.

BHKW und Pelletskessel

Die BHKWs werden im Dauerbetrieb laufen – Sommer wie Winter.

pellets

Die Pellet- und Gaskessel werden nur im Winterbetrieb benötigt.

Nur für den Notfall – also Ausfall anderen Anlagen – steht der Ölkessel bereit. Alle Erzeugungsanlagen sind durch ein Prozeßleitsystem miteinander verbunden.

Der Ausfall einer Anlage kann durch die anderen kompensiert werden. Ständige Versorgungssicherheit ist damit gewährleistet.

 

 

Fernwärme Energieerzeugungsanlagen

 

Regenerativ

Wärmegeführte Blockheizkraftwerke – so wie sie in der Fernwärme Marktoberdorf betrieben werden – gelten als regenerativ.

Der Einsatz solcher BHKWs entspricht dem KWK-Gesetz, dessen Ziel es ist, bis zum Jahr 2020 ein Viertel der Energie aus Kraftwärmekopplung zu gewinnen.